Gut besuchte Jungtierschau in Wilen

Petrus muss ein Kleintierfreund sein! Jedenfalls war das Wetter am letzten Sonntag für die Jungtierschau der Kleintierfreunde Wilen – Wollerau ideal. Familien, Kinder und viele Interessierte aus der Umgebung besuchten die Jungtierschau auf dem Schulareal Wilen und bewunderten die Kaninchenfamilien und ein Hühnerpaar, die in geräumigen Bodengehegen präsentiert wurden. Man musste sie manchmal ein wenig suchen, hatten sie doch alle als Rückzugsmöglichkeit eine kleine Kiste, in die sie sich manchmal etwas versteckten. Ein paar Haselzweige über dem Gehege schützten die Tiere vor der Sonne.

Die Fellnähgruppe Höfe bot an ihrem Stand herzige Felltierchen und andere hübsche Sachen an, die sie in unzähligen Stunden verfertigt hatte. Solche Artikel darf man bedenkenlos erwerben, da Kaninchen nicht wegen der Felle gehalten und geschlachtet werden, sondern weil sie ein sehr gesundes und schmackhaftes Fleisch liefern. Und im Sinne des Respekts vor den Tieren werden die flauschigen Felle nicht weggeschmissen und vernichtet, sondern genutzt.

Eine reichhaltige Tombola lud dazu ein, sein Glück zu versuchen. Ein riesiger Kuscheltierhund spaltete die Gemüter. Einige wollten ihn unbedingt gewinnen, andere auf keinen Fall. Jedenfalls fanden alle Lose ihre Käufer und die Preise wurden abgeholt.

Für die Stillung von Hunger und Durst sorgte eine kleine Festwirtschaft. Trotz Hochbetrieb in  den Mittagsstunden verlor niemand seine gute Laune und auch das Grillteam war nach geschlagener Schlacht immer noch aufgestellt.  Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

Kleintierfreunde Wilen-Wollerau besuchen ihren Präsidenten

Am Sonntag, 23. Juli war es so weit: Die Mitglieder von «Kleintierfreunde Wilen-Wollerau» folgten der Einladung ihres Präsidenten Sepp Nötzli zu einem Züchterbesuch.

Wir trafen uns um 10 Uhr auf der Sattelegg zu einer gemütlichen Wanderung übers Rinderweidhorn zur Ruchweid. Der dichte Nebel verdeckte leider die sonst wunderbare Aussicht ins Wägital und auch über den Zürichsee, dafür war es sehr angenehm zu wandern.

Nach etwas weniger als anderthalb Stunden trafen wir im Skihaus Ruchweid ein, wo wir uns am reichhaltigen Grillbuffet stärken konnten. Nach Kaffee und Kuchen zeigte uns unser Präsident sein vor einem Jahr erworbenes Bauerngut. Es wurde von den Vorbesitzern ziemlich vernachlässigt und Seppi hat sich da einen Riesenvorrat Arbeit eingekauft. Einiges hat er schon verbessert, repariert und entrümpelt, anderes ist noch in Planung.

Auch für seine Orpingtonhühner hat er einen schönen Stall gebaut, der Auslauf dazu muss noch warten, bis der neue Silo gebaut ist.

Sein Vieh ist zum Teil auf der Alp, eine ältere Kuh mit Zwillingen durfte aber daheim bleiben, und damit sie nicht so allein ist, noch eine Kollegin mit Kalb. Damit das Leben auch weitergegeben wird, vervollständigt ein eingemieteter Stier die Herde.

Wir verbrachten ein paar gesellige Stunden auf der Ruchweid, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Sepp, wir danken dir für deine Gastfreundschaft und wünschen dir mit deinem Heimetli viel Erfolg und gutes Gelingen.